Therapien täglich bewusst einplanen

Wohltuende Therapien für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind und sich „ungewollt“ helfen lassen müssen, kommen von verantwortungsbewussten Helfenden. Bevor wir Verantwortung übernehmen, muss uns selbst bewusst sein, welche eigenen Talente wir haben und welche Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen. Wenngleich Andere manches anders machen, gerade das macht unser interessantes Konzept aus, wir arbeiten eben anders!

Daher werden unterschiedliche Therapien und Angebote tagein tagaus von den verschiedenen Teams über deren unterschiedlichen Tätigkeiten berücksichtigt.  Einerseits gibt es das Betreuungsteam, andererseits das hauswirtschaftliche Team und ergänzend dazu das Team der ambulanten Pflegeleistungen. Insoweit befassen sich die einzelnen Teams mit sozialer Kompetenz, Empathie und Kreativität, die Tagesstruktur für die Senioren abwechslungsreich zu gestalten.

Deshalb gehen wir die täglichen Herausforderungen gerne an und lassen verschiedene Therapien in die Aktivierung, Beschäftigung und gemeinschaftlichen Essenszeiten einfließen.
– Sinne – Gerüche – Eindrücke – Beweglichkeit – Kenntnisse – Erinnerungen wecken  – vier Jahreszeiten ausarbeiten – ansprechende Dekoration – farbliche Gestaltung


Therapien begreifen als ein Miteinander – Füreinander – Voneinander

Betreuung und Zuwendung ist dann von hoher Bedeutung,
wenn aus Sicht der pflegebedürftigen Senioren offensichtlich „Nichts mehr geht“ – dann erstaunt wahr genommen wird „Es geht doch noch was“!

Schlussendlich freuen wir uns rüstige, kranke, behinderte, alte und junge Menschen (siehe unser Schulprojekt) zusammen zu führen und miteinander zu begeistern.

  • Leib, Seele und Geist als therapeutische Einheit wahr nehmen.
  • Eine bewusste, freundliche Geste verändert den Tagesablauf positiv. Das fängt beim Aufstehen an mit einem „Guten Morgen“ und einem „Lächeln“.

Humoristisch auf den Punkt gebracht: Mit einem Lachen lebt es sich leichter…


Essen – gesund bleiben durch geeignete Nahrungsmittel!

Gerade weil sich über eine Krankheit der Geschmackssinn ändern kann, ist es umso wichtiger, appetitanregende Sinneseindrücke zu servieren. Letztendlich soll der Kunde auf den „Geschmack“ kommen.

  • Schonende Zubereitung aller Mahlzeiten – appetitanregende Gestaltung auf dem Teller
  • Auch bei der Essenszubereitung abwechslungsreiche jahreszeitliche Vielfalt nutzen.
  • Tischkultur – ein schön gedeckter Tisch – gemeinsam Mahlzeiten einnehmen – über Essen reden – Lieblingsessen.
  • Zeit für die Mahlzeiten schenken – aufmerksam dem Kunden das Essen schmackhaft machen – das Essen genießen.
  • Essen/Trinken als Therapie gestalten – als tägliches Ritual fördern – eine entspannte Atmosphäre schaffen.

Hygiene – Sauberkeit – Pflege fördert Wohlgefühl – auch eine Therapie

Gleichwie Essen als gesundheitliche Therapie genutzt wird, sind auch Hygienemaßnahmen wertvoll. Dabei sich selbst bewusst zu werden, welchen Wert die eigene Körperpflege hat, um sich vor Krankheiten zu schützen.

  • unverzichtbar werthaltig ist Hygiene zum Schutz der Gesundheit dort, wo sich mehrere Personen aufhalten
  • Gerüche nicht entstehen lassen durch regelmäßige Reinigung der Räumlichkeiten

Kontakte fördern – die beste Therapie gegen Vereinsamung
  • Pflegende Angehörige in den Prozess der Pflege einbinden, wo gewünscht und möglich.
  • Wünsche der Senioren zu koordinieren – Einkäufe abklären.
  • bei Einzeltherapien über externe Therapeuten (z.B. Krankengymnast) darauf achten, dass diese dem Kunden zugute kommen, der die Leistung angefordert hat. Der Kunde soll sich dabei nicht ausgestellt fühlen – Ein therapeutischer Effekt geht oft verloren durch Scheu oder Ablenkung.

Therapien aktiv und passiv gestalten – „Zuwendung erhalten“
  • Miteinander reden, besonders zuhören öffnet die Herzen
  • Ein Gespräch finden – ein Lächeln – ein Händedruck kostet nicht viel Zeit, erhöht aber die Wertschätzung des Gegenübers.
  • Beim Spaziergang – persönliche Begleitung – gibt es viel Zeit zu einer Unterhaltung, um dabei auf „Schönheiten“ der Natur aufmerksam zu machen.
  • Einem dementen Bewohner Hilfestellung anbieten – diskret ohne Bevormundung.
Aktivitäten – „Wer rastet, der rostet“!

Damit das nicht geschieht, dürfen unsere Kunden sich auf verschiedenste Aktivitäten freuen und ohne zusätzliche Kosten ein lockeres, bereicherndes Miteinander genießen.
Deshalb gibt es ein tägliches Programm von Montag bis Sonntag immer 10 Uhr und 16 Uhr zur Kurzweil.

  • Immer wieder viel unterhaltsamer Spaß im Wintergarten, der Bibliothek, Kultursaal oder Brunnenbereich – bei schönem Wetter auch auf der Terrasse.
    Gedächtnistraining, Spiele, Basteln, Tänze u. s. w.

  • Nachmittagsrunde – Ein fröhlicher Austausch – immer Dienstags 16.00 Uhr im Kultursaal
  • Jung und Alt – Miteinander – Füreinander – Voneinander
    • Donnerstags 14:30 Uhr bis 15:40 Uhr im Kultursaal
    • Grundschulkinder und Senioren – Ein schöner Anlass, Freundschaften zu finden.
    • Seit 2005! Teil einer Unterrichtsstunde der Grundschule Fichtenberg.

Gottesdienste in unserem Kultursaal bieten den geeigneten Rahmen, sich an religiöse Zeremonien zu erinnern und diese auch weiterhin aktiv zu leben. Dabei wollen wir die vielfältigen Glaubensrichtungen respektieren.

Außerhalb unserer Einrichtung organisieren wir gerne Begleitdienste.
Freuen Sie sich auf die Begleitung z. B. zum Friseur wie in alten Zeiten.
Dort finden sich sicher eine unterhaltsame Gelegenheit über die Ortsgeschehnisse auf dem Laufenden zu bleiben.